Architekturgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts |
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Der Architekt Ferdinand Keilmann im Systemwandel des 20. Jahrhunderts | ||||
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| 8. Ein Architektenleben 4 | 9. Ein Architektenleben 5 | 10. Eine typische Karriere? | 11. Literatur | ||
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II. Architekten zwischen Weimarer Republik und Bundesrepublik Deutschland (Teil 2)II. 3. Die Architekturvorstellungen der NationalsozialistenMit der Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler erwarteten die Interessenvertretungen der Architekten eine Offenbarung von großen Visionen, wie im „neuen“ Deutschen Reich gebaut werden sollte, doch diese Offenbarung fand nicht statt. Hatten die Architekten unter den Anhängern der NSDAP bis zur Machtübernahme damit gerechnet, daß die sparsamen, wenig bestimmten Äußerungen der hohen Verantwortlichen in der Partei zur Verschleierung von ausgeklügelten Strategien zur Entwicklung der Architektur im „Führerstaat“ sein würden, so offenbarte sich schnell, daß sich hinter der nun erkennbaren Sprachlosigkeit des nationalsozialistischen Führungskaders das Fehlen jeglicher Perspektiventwicklung für eine Zeit nach Erlangung der Macht verbarg. Das
zunächst entscheidende Element, unerwünschte
Architekten
aus den Bauverwaltungen zu vertreiben, war zunächst das
„Gesetz zur Wiederherstellung
des Berufsbeamtentums“ vom April 1933. In Folge dieses
Gesetzes wurden
Architekten aus ihren Ämtern entlassen[9],
wenn sie zum Beispiel zu den „rassisch
Minderwertigen“ gehörten, politisch
nicht konsensfähig waren oder sich die Entwürfe nicht
mit den kulturpolitischen
Vorstellungen der Nationalsozialisten deckten. Neben den Mitarbeitern
des
„Bauhaus“ ge-hörten beispielsweise Richard
Döcker, Hans Poelzig, Hans Scharoun
oder Bruno Taut zu den Betroffenen; gleiches traf auf Personen in
öffentlichen
Verwaltungen zu, die diese Architekten unterstützt und
gefördert hatten, wie
die Oberbürgermeister von Köln, Frankfurt am Main und
Dessau, Konrad Adenauer,
Ludwig Landmann und Fritz Hesse.
In den folgenden
Monaten vollzog sich die Gleichschaltung
der Berufsverbände im gesamten Reich. Die Gewerkschaften und
Arbeitgeberverbände wurden unter Robert Ley zur Deutschen
Arbeitsfront (DAF)
zusammengefaßt, für die Absolventen der
Höheren Technischen Lehranstalten
entstand eine Unterabteilung in der DAF als „Reichsverband
Deutscher Baumeister“.[10]
Die gleichzeitige Gründung der „Reichskammer der
bildenden Künste“ (RKbK), die
in Goebbels Zuständigkeitsbereich fiel und von dem Architekten
Prof. Eugen
Hönig geleitet wurde, verpflichtete alle Architekten zur
Mitgliedschaft in
einer dieser Organisationen, womit von staatlicher Seite umfassende
Kontroll-
und Sanktionsfunktionen installiert wurden. Gerade die Nichtaufnahme in
die
Reichskammer oder die Entlassung aus ihr kam einem Berufsverbot gleich,
da auf
Entwürfen die Mitgliedsnummer an-gegeben werden
mußte.[11]
2. Errichtung von „Heimstätten“ für die „Gefolgschaften“ der Wehrmacht und für „Stammarbeiter“ der Vierjahresplanbetriebe in Form gartenstadtähnlicher Siedlungen und vereinzelter Neustädte (1936 bis 1939).“[18] II.4. Der Zweite WeltkriegDer Zweite Weltkrieg läßt sich in seiner Entwicklung und den Folgen für den Berufsstand der Architekten in drei Phasen einteilen: Im ersten Zeitabschnitt vom Verbot aller nicht kriegswichtigen Bauten am 15. November 1939 bis zum Neubauverbot von 1940, anschließend die Planungen für den Wohnungsbau nach dem Krieg in den Jahren 1941 bis 1942 und schließlich der (Behelfs-)Wohnungsbau und die Wiederaufbauplanung ab 1943 im Zusammenhang mit der Umsetzung des „Totalen Krieges“. Mit dem Fortgang des Krieges verringerten sich die Beschäftigungsmöglichkeiten für Architekten, bis nur noch enge Nischen verblieben, die von den Personen ausgefüllt wurden, die sich in den vorhergehenden Jahren als qualifiziert und angepaßt gezeigt hatten. Die umfangreichsten Beschäftigungsmöglichkeiten boten sich in den folgenden Jahren im Rüstungsbau, wobei es keine Rolle spielte, in welcher Organisation. Es agierten nebeneinander die Beauftragten des Generalbauinspektors, die Planungsabteilung der Deutschen Arbeitsfront, die Organisation Todt, die Bauabteilung der SS und noch einige andere Institutionen, wobei sich auch hier die Kompetenzen nicht klar abgrenzen ließen, was zu ständigen Spannungen und Machtkämpfen führte. Kurz
nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde am 15.
November 1939 die Errichtung aller nicht kriegswichtigen Bauten
untersagt; die
Zahl der fertiggestellten Wohnungen ging von über 200.000
Wohnungen im Jahr
1939 auf etwa 115.000 in 1940 zurück.[24]
Diese Maßnahme schnitt von einem Tag auf den anderen
für viele Architekten die
Arbeitsmöglichkeiten ab; zumindest die freischaffenden
Büros hatten, sofern sie
sich auf Privatbauten spezialisiert hatten, kaum noch eine
Beschäftigungsmöglichkeit. Lediglich Bauten unter
einer Bausumme von 5.000 RM
waren von dem Verbot ausgenommen.[25]
Anders war die Lage der Büros, die sich im Industrieanlagen-
und zugehörigem
Wohnungsbau engagierten. Gerade hier entstand nun ein Bauboom, da die
geplanten
Rüstungsbauten schleunigst fertig gestellt werden sollten.
Generell waren
Planungen, die im Zusammenhang mit Wehrmacht- Rüstungs- und
Vierjahresplanbauten[26]
erstellt wurden, vom Neubauverbot ausgenommen.[27]
Dies galt ebenso für den Bereich des Luftschutzes, der zwar
zuvor schon in
Zeitungen propagiert worden war, nun aber in der baulichen Umsetzung
noch
stärker berücksichtigt werden mußte.
II.5. NachkriegszeitDie ersten Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren im Bauwesen anscheinend von einem Stillstand geprägt; dies betraf allerdings nur die Bauausführung und nicht generell die Tätigkeit von Architekten. Viele der zum Ende des Krieges bestehenden Büros mußten ihre Tätigkeit nur für einen äußerst kurzen Zeitraum aussetzen.[36] Allerdings gab es zunächst nur wenige Möglichkeiten, die Pläne für den Wiederaufbau oder die Neuerrichtung ganzer Städte auch umzusetzen; durch den Mangel an Baumaterialien, der bis in die 50er Jahre anhalten sollte, war vielen Vorhaben enge Grenzen gesetzt. Die Tätigkeit beschränkte sich demnach oft auf die Bestandsaufnahme von vorhandener Bausubstanz und dem Entwickeln von Visionen, wie die Städte in Zukunft aussehen könnten. Hierbei wurde oft auf die Grundlagen der Wiederaufbauplanungen zurückgegriffen, die ab 1943 im Auftrag des „Arbeitsstabes Wiederaufbauplanung“ beim GBI erstellt wurden.[37] Die materielle Situation in Deutschland war zunächst katastrophal, eine funktionierende Verwaltung existierte nicht mehr. Hinzu kam, daß unzählige Menschen durch das Land zogen, um Unterkunft und eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln zu finden. Die Forschungen, die während des Krieges zur Typung, Normung und Rationalisierung des Bauwesens gemacht wurden, fanden nun, bei den beschränkten Möglichkeiten, eine breite Anhängerschaft. Hierbei wurden allenfalls die Begriffe, wie zum Beispiel der des Sozialen Wohnungsbaus „entnazifiziert“[38], und anschließend als Grundvoraussetzung für neue Siedlungsplanungen übernommen. In Fachzeitschriften wurde in breitem Rahmen die Meinung vertreten, daß für die nächsten 20-30 Jahre auf eine individuelle Gestaltung von Gebäuden verzichtet werden müsse, da bei einem solchen Zerstörungsgrad, wie er in den meisten deutschen Städten vorlag, die bestehende Wohnungsnot nur durch sparsames Bauen und der langfristigen Inkaufnahme von provisorischen Bauformen überwunden werden könne. Karl P. Doerrbecker polemisierte in der Zeitschrift „Baumeister“ zu Beginn des Jahres 1948: Eingeschränkt wurden die Arbeitsmöglichkeiten der Architekten ebenfalls durch die Entnazifizierungsverfahren, die allerdings in den verschiedenen Besatzungszonen unterschiedlich restriktiv gehandhabt wurden. Ziel sollte sein, den Einfluß des Nationalsozialismus auf das öffentliche Leben, die Wirtschaft und die Erziehung in Deutschland auszuschalten und frühere aktive Nationalsozialisten zu bestrafen. Während die westlichen Besatzungsmächte die Entnazifizierung als politisches Säuberungsinstrument auffaßten, praktizierte die UdSSR eine Verbindung von politischer Säuberung und gesellschaftlicher Umstrukturierung. Forciert wurden die Verfahren im Westen vor allem auf Druck der amerikanischen Besatzungsmacht, gerade Engländer und Franzosen gingen erheblich weniger rigide vor. II.6. Die Gründung der Bundesrepublik DeutschlandDie Gründung der Bundesrepublik Deutschland brachte zunächst einmal die Möglichkeit, ein für das gesamte Gebiet der drei westlichen Besatzungszonen stabiles politisches und wirtschaftliches System zu installieren. Der Wegfall von Parallelität in verschiedenen Kompetenzen, die trotz der zwischen Briten und Amerikanern zunächst geschaffenen Bi-Zone (ab 1948 unter Beteiligung der Franzosen zur Tri-Zone erweitert) bestanden, sollte den kommenden wirtschaftlichen Aufschwung beschleunigen; gleichfalls war nun die wirtschaftliche Unterstützung der Amerikaner beim Wiederaufbau nicht mehr so sehr auf die amerikanisch besetzte Zone beschränkt. Da Franzosen und Engländer ihren Besatzungszonen nur geringe bis keine wirtschaftliche Hilfsleistungen zukommen lassen konnten oder wollten, hatte sich in diesem Bereich zunächst ein Ungleichgewicht herausgebildet, welches nun beseitigt werden konnte.[50] [1]
Die „Organisation“ von
interner Konkurrenz scheint eine
„Spezialität“ der Nationalsozialisten zu
sein,
brachte dieses System doch entscheidende Vorteile: die
ständige Konkurrenz
unter den verschiedenen Interessengruppen erzeugte ein Klima des
vorauseilenden
Gehorsams, in dem viele Entwicklungen von der politischen Leitung nicht
erst
angestoßen werden mußten.
[2]
Führ, Eduard: Über die
Kultur der Architekten und Ingenieure im „Dritten“
Deutschen Reich, in: Kuder,
Ulrich: Architektur und Ingenieurwesen zur Zeit der
nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft 1933 - 1945, Berlin 1997, S. 54f.
[3]
Führ 1997, S. 55, zitiert
nach: Ludwig, Karl-Heinz: Technik und Ingenieure im Dritten Reich,
Düsseldorf
1974, o.S.
[4]
Teut 1967, S. 66.
[5]
Ebd. Der Begriff des
Heimatschutzes besagt, daß die architektonische Gestaltung
eines Gebäudes auf
die historischen regionalen Baustile und Materialien Rücksicht
nehmen soll, so
daß sich Neubauten harmonisch in ein bestehendes Landschafts-
oder Stadtbild
einfügen. Dabei ist höchstens eine stilistische
Vereinfachung der
Fassadengestaltung erlaubt, die eine preiswertere
Bauausführung erlaubt und die
Architektur besser zum Ausdruck kommen läßt.
[6]
Teut 1967, S. 66.
[7]
Das Ermächtigungsgesetz
wurde am 23. März 1933 erlassen. Die vorausgegangene
Ab-stimmung fand schon
nicht mehr unter demokratischen Verhältnissen statt, da
zahlreiche Gegner der
Nationalsozialisten bereits verhaftet waren. Die Stimmen der
Sozialdemokraten
reichten zur Ablehnung nicht mehr aus. Mit Hilfe dieses Gesetzes
erhielten die
Nazis die Möglichkeit, sämtliche staatliche Organe
unter ihre Kontrolle zu bekommen.
[8]
Adolf Hitler, zitiert
nach: Teut 1967, S. 66.
[9]
Im folgenden: Durth 1987:
S. 117.
[10]
Deutscher Baumeister,
Heft 10, 1933, S. 2.
[11]
Petsch 1976, S. 74.
[12]
Teut 1967, S. 76.
[13]
Die Auflösung erfolgte im
Laufe des Jahres 1934.
[14]
Teut 1967, S. 77.
[15]
Auf die Situation der
Architekten, die aus den verschiedensten Gründen mit
Berufsverboten belegt oder
aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Sichtweise verfolgt wurden, gehe
ich in
Kapitel V. (Eine typische Karriere?) genauer ein.
[16]
Siehe Tabelle 1.
[17]
Teut 1967, S. 77.
[18]
Teut 1967, S. 252. Bei
Teut erfolgt an dieser Stelle eine Einteilung in drei Phasen, jedoch
mit einer
von der hier vorliegenden Arbeit abweichenden zeitlichen Gliederung.
Die dort
als dritte Phase bezeichnete „Vorbereitung des sozialen
Wohnungsbaus nach dem
Krieg“ soll in Kapitel II. 4 (Der Zweite Weltkrieg)
erläutert werden.
[19]
Vgl. Kapitel IV. 6
(Luftwaffenbauwut).
[20]
Siehe Tabelle 2.
[21]
Petsch 1976, S. 169.
[22]
Teut 1967, S. 253.
[23]
Bereits gegen Mitte des
Jahres 1934 gab es die ersten Aufklärungskampagnen
für den Luftschutz, ab 1936
wurden in den Städten
„Dachbodenräumaktionen“
durchgeführt, die jeweils
Straßenweise organisiert waren. Durch die einheitliche
Terminierung innerhalb
der Nachbarschaft war eine hohe soziale Kontrolle sichergestellt.
[24]
Siehe Tabelle 1; im Jahr
1942 halbierte sich die Zahl noch einmal. Es ist zu
berücksichtigen, daß die
Kriegsvorbereitungen schon 1938 eine Verringerung der
Fertigstellungszahlen um
ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr verursacht haben.
[25]
Harlander, Tilmann:
Zwischen Heimstätte und Wohnmaschine. Wohnungsbau und
Wohnungspolitik in der
Zeit des Nationalsozialismus, Basel 1995, S. 118.
[26]
Die Vierjahrespläne waren
ein Mittel zur Aufrüstung und Erlangung der wirtschaftlichen
Autarkie, zuerst
am 9. September 1936 auf dem Nürnberger Reichsparteitag von
Hitler verkündet.
Beauftragter des Vierjahresplanes wurde Hermann Göring, der
1942 diesen Posten
an Albert Speer verlor. Der Vierjahresplan hatte zu dieser Zeit unter
den
Bedingungen der Kriegswirtschaft seine Bedeutung verloren; siehe
Müller 1996,
S. 276.
[27]
Harlander 1995, S. 118.
[28]
Abgedruckt unter anderem
in: Technische und wirtschaftliche Rundschau. Beilage zum Baumeister,
Heft 1
1941, S. 1.
[29]
Ebd.
[30]
o.V.: Sozialistischer
Wohnungsbau, in: Monatshefte für NS-Sozialpolitik, Heft 21-24
1940, S. 242.
[31]
Siehe Kapitel III. (Die
Akteure).
[32]
Durth 1986, S. 273ff.
[33]
Ebd. Allein hier in ist
eine solche Vielzahl von Verlusten an Planungsunterlagen einzelner
Architekturbüros
belegt, daß diese hier nicht einzeln dargestellt werden
können.
[34]
Harlander / Fehl 1986, S.
71ff.
[35]
Siehe Kapitel IV.
(Typung, Normung, Behelfsheimplanung)
[36]
Siehe von Beyme 1987, S.
52f. Von Beyme führt das Beispiel des Planungsbüros
Hentrich in Düsseldorf an,
das gerade einmal für zwei Wochen die Arbeit einstellen
mußte.
[37]
Auf dieses Gremium und
die beteiligten Personen wird in Kapitel III.2 (Die Paladine)
eingegangen. Die
Wiederaufbaupläne, die schließlich in einzelnen
Städten realisiert wurden,
hatten mit den Vorstellungen der Planer rund um Speer oft eine
verblüffende Ähnlichkeit,
meist wurden lediglich die politisch nun nicht mehr so gern gesehenen
Achsenplanungen
weggelassen.
[38]
Siehe Kapitel IV. 9
(Typung, Normung, Behelfsheimplanung).
[39]
Doerrbecker, Karl P.:
Leicht polemische Fragmente zum Wohnen von Morgen, in: Baumeister, Heft
2-3,
1948, S. 106.
[40]
Ebd.
[41]
Siehe Tabelle 3.
[42]
Fürstenau, Justus:
Entnazifizierung. Ein Kapitel deutscher Nachkriegspolitik, Neuwied
1969, S. 40.
Vollnhals druckt in seinem Buch über Entnazifizierung ein
Plakat ab, auf dem
der Spruch verzeichnet ist: „Müsst ihr am Hydrant
euch quälen, Denkt, das kommt
vom HITLER-wählen“; siehe Wasmund, Klaus: Politische
Plakate aus dem Nachkriegsdeutschland.
Zwischen Kapitulation und Staatsgründung. Frankfurt a.M. 1986,
S. 34, in:
Vollnhals, Clemens: Entnazifizierung. Politische Säuberung und
Rehabilitierung
in den vier Besatzungszonen 1945 – 1949, München
1991, S. 97.
[43]
Ebd., S. 65.
[44]
Fürstenau 1969, S. 95.
[45]
Müller, Helmut M.:
Schlaglichter der deutschen Geschichte, Bonn 1996, S. 315.
[46]
Fürstenau, S. 101.
[47]
Die Annahme, daß die
Enttrümmerung zu Beginn der 50er Jahre schon abgeschlossen
war, entspricht
nicht den Tatsachen. Noch bis zu den 60er Jahren waren in einigen
Städten
Grundstücke mit Trümmern bedeckt; siehe Rabeler,
Gerhard: Wiederaufbau und Expansion
westdeutscher Städte 1945 – 1960 im Spannungsfeld
von Reformideen und Wirklichkeit,
Bonn 1990, S. 16.
[48]
Ebd., S. 18.
[49]
Ebd.
[50]
Eine Kuriosität bildet
hier die bis 1951 laufenden Demontagen im britischen Sektor,
während ab Juni
1947 bereits der Marshall-Plan den Aufbau neuer Industrieanlagen
förderte;
siehe: Rabeler, S. 12.
[51]
Presse- und
Informationsamt der Bundesregierung (Hrsg.): Deutschland im
Wiederaufbau
1949/50. Ein Tätigkeitsbericht der Bundesregierung, Bonn,
o.J., S. 95.
[52]
Ebd.
[53]
Ebd., S. 97f.
[54]
Presse- und
Informationsamt der Bundesregierung (Hrsg.): Deutschland im
Wiederaufbau. Tätigkeitsbericht
der Bundesregierung für das Jahr 1951, Bonn, o.J., S. 199.
[55]
Hermand, Jost: Kultur im
Wiederaufbau. Die Bundesrepublik Deutschland 1945 – 1965,
München 1986, S. 304.
[56]
Ab 1957 herrschte
Vollbeschäftigung im Bauwesen, siehe Rabeler, S. 12.
[57]
Im Jahre 1950 hatte
Deutschland noch ein Außenhandelsdefizit von 3 Milliarden DM,
1957 einen
Überschuß von 4,4 Milliarden DM, siehe Rabeler, S.
13f.
[58]
Überspitzt formuliert
könnte man sagen, daß in den ersten Jahren nach der
Gründung der Bundesrepublik
Deutschland jeder Architekt eine Anstellung finden konnte, wenn er nur
in der
Lage war, einen Stift zu halten.
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| "Jene, die nichts aus der Geschichte lernen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen." | ||
| George Santayana (1863 - 1952) | ||